Der erste Anker…

…des Jahres geht auf die Reise. Diesmal in Begleitung eines kleinen Herzens – das hatte ich mir ursprünglich etwas anders vorgestellt. Es sollte nur aus einem schmalen Rahmen bestehen, in etwa so breit wie die Konturen des Ankers. Aber leider ist die Herzform so nicht mehr gut zu erkennen…das Ganze sah mehr aus wie ein Oval mit Delle. Also habe ich doch ein komplett ausgefülltes Herz gehäkelt. Da durfte dann aber nicht viel Füllwatte rein, sonst wäre auch bei der Variante die Form verloren gegangen. So wie es jetzt ist, gefällt es mir gut.

Außerdem ist letzte Woche der zweite Hunde-Pyjama fertig geworden und wurde am Samstag anprobiert.

Passt! Und Weitere sollen folgen…also werde ich wohl doch mal den Schnitt auf Papier festhalten. Bisher habe ich ihn direkt auf dem Stoff entworfen. Aber die beiden Vierbeiner der Familie dürften ihre endgültige Größe erreicht haben, da kann ich den Schnitt auch aufheben und bei Bedarf einfach übertragen.

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Auch meine Jungs…

…waren am Wochenende kreativ – das sind sie eigentlich immer – sie haben diesmal etwas mit meinem Lieblingsmaterial Garn gemacht. Mein Großer hat schon vor einigen Monaten angefangen, Raupen mit dem Strickliesel zu stricken. Das Strickliesel haben wir selbst gebaut aus Eisstäbchen und einer Papprolle vom Toilettenpapier. Aber irgendwann knickt die Pappe ein und das Strickliesel ist nicht mehr so stabil. Also haben wir uns was anderes einfallen lassen – und mein kleiner Sohn brauchte dann natürlich auch eins.

Diesmal sind es keine Eisstäbchen – wir essen gerade nicht so viel Eis – sondern einfach Holzstäbchen aus dem Bastelladen. Genauso wie der Holzring, der eigentlich ein Serviettenring werden wollte. Mit Heißkleber haben wir sechs Stäbchen auf gleicher Höhe eingeklebt:

Die Strickliesel sind super stabil und mit dicker Wolle konnte mein großer Sohn wie gewohnt seine Raupen machen. Der Kleine brauchte noch ein paar zusätzliche Hände, das Strickliesel halten und gleichzeitig den Faden über das Stäbchen ziehen war für die kleinen Hände einfach noch zu viel.

Ich freu mich natürlich über das Interesse – und genieße es, solange es anhält.

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Auch wenn das neue Jahr…

…nun schon fast eine Woche alt ist, möchte ich uns allen noch ein gesundes neues und auch kreatives Jahr wünschen.
Ich habe zwischen den Jahren eine kreative Pause eingelegt und nur wenig gehäkelt. Dafür sind zuvor noch einige Kleinigkeiten für Weihnachten entstanden, die ich euch gerne zeigen möchte.
Für unseren Uropa, der ein großer Fan des lachenden, gelben Gesichts ist, sind diese Baumkugeln entstanden. Die Gesichter habe ich mir von einem Buchcover abgeschaut, sie sind aus Filz ausgeschnitten und ausnahmsweise aufgeklebt…etwas, das ich sonst nie mache, sich hier aber als sehr hilfreich erwiesen hat. Die Kugeln sind einfach gelb umhäkelte Styroporkugeln.

Mein größtes Weihnachtsprojekt war ein Kragen, den ich in waldgrün für meine Schwester gehäkelt habe. Er ist nach einer Anleitung von Crystal Hofegartner gemacht, nur der kleine Riegel vorne mit den zwei Knöpfen stammt von mir. Die Variante mit dem durchgezogenen Band gefiel mir nicht so gut.

Zum Schluß kommt ein Bild meines Lieblingsprojektes aus der Weihnachtszeit. Es ist ausnahmsweise nicht aus Wolle, sondern aus Jersey genäht, was ich ja noch nicht so lange mache. Aber das Ergebnis gefällt mir richtig gut und es wird wohl nicht das letzte „Oberteil“ dieser Art bleiben. Es ist ein Schlafanzug und drin steckt mein Lieblingsbully (quasi meine Nichte), der sich sehr geduldig fotografieren ließ.

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